Suche:  
  
Login:  
Passwort:  
  
      Das Netzwerk für IKT und Business-Entscheider       Tel.: 01/522 36 36 37       office@future-network.at

 


Homepage

Das Future Network

News

Unsere Leistungen

Praxis KnowHow

Events, Seminare

Das Netzwerk

Für Mitglieder

Eventpartner

Presse

IT-Zertifikate

Als Mitglied, Referent oder Experte können Sie vom Future-Network profitieren und mitgestalten!
>>> mehr dazu...
>>> Zum Fragebogen!

Werden Sie Mitglied im Future-Network, um die zahlreichen Vorteile für sich nutzen zu können.
>>> mehr dazu...

 


Blog

Facebook

Twitter

Bookmarken!

RSS-Feed

 


Future Network
Kaiserstraße 14/2
A-1070 Wien
Tel. +43 (1) 5223636 37
Fax. +43 (1) 5223636 10
office@future-network.at

© 2010 Future Network
Impressum




Site by
Tripple web-applicator

 


   Pressemeldungen

Pressemeldungen/Pressespiegel

2. Zürcher Konferenz und Netzwerktreffen
22.09.2008

Technologieoutlook und IT-Trends als Chance für den Geschäftserfolg

Das frühzeitige Erkennen von IT- und Technologietrends spielt für den Geschäftserfolg von Unternehmen zunehmend eine Rolle. Während IT-Unternehmen sich seit jeher als Vordenker im Markt positionieren mussten, kann der Einsatz moderner Kommunikationstechnologien und innovativer Software auch für viele andere Geschäftsmodelle den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung bedeuten.

Wie aktuelle Entwicklungen im Bereich Web 2.0, Open Source und ITK für den eigenen Geschäftserfolg genutzt werden können, diskutierten namhafte Experten auf der 2. Internationalen Konferenz des Future Network am 22. September 2008 an der Universität Zürich. Als Kooperationspartner des Netzwerktreffens, das in diesem Jahr unter dem Titel "Technologieoutlook und IT-Trends als Chance für den Geschäftserfolg" veranstaltet wurde, fungierten neben der Universität Zürich mit ihrem Gastgeber Prof. Helmut Schauer einmal mehr die Universität Rostock, die Schweizer Informatikgesellschaft und CON.ECT Eventmanagement.

Als Höhepunkt der Veranstaltung gewährte Moshe Rappoport von IBM Research einen exklusiven Einblick in die Trendforschung von IBM, die sich Jahr für Jahr in der unternehmensinternen Präsentation des „Global Technology Outlook“ manifestiert. Rappoport sieht das erste Jahrzehnt im neuen Millennium von zahlreichen technologisch motivierten Kippmomenten geprägt. So sei in den vergangenen acht Jahren das gesamte tägliche Leben digital geworden. "Von der Kommunikation bis zum Bankenwesen oder den Supermärkten baut im Grunde alles auf IT-Prozessen auf. Wenn diese ausfallen, geht gar nichts mehr", ortet Rappoport einen grundsätzlichen veränderten Stellenwert von IT in der Gesellschaft. Als einen der wichtigsten Technologie-Trends nannte der IBM-Forscher das Thema „Green IT“, da der Energieverbrauch und die damit zusammenhängende Kosten eine große Herausforderung für Unternehmen bedeute.
Während neue Technologien wie RFID und immer billigere Computer-Chips eine Reihe innovativer Möglichkeiten für das alltägliche Leben eröffnen, verschärft die allgemeine Digitalisierung Rappoport zufolge aber auch das Generationenproblem: "Die Kluft zwischen den vor 1970 und nach 1980 Geborenen hinsichtlich der IT- und Computernutzung ist enorm. Erstere werden Zeit ihres Lebens digitale Immigranten bleiben." Die junge Generation, die zunehmend in die Manageretagen dränge, stehe neuen Technologien und deren Einsatz im Business-Umfeld zudem viel aufgeschlossener gegenüber als viele der derzeitigen Vorstandschefs.

Analog zu Computerspielen, wo man mit Risikoverhalten schnell zum Ziel komme bzw. nach einem "Game Over" einfach neu beginne, zeichne sich die junge Generation durch Risikobereitschaft und schnelles Handeln aus. "Heute gibt es bereits 25-Jährige, die bereits sechs bis sieben Firmengründungen hinter sich haben. Galt man früher als gescheitert, wenn eine Geschäftsidee nach zwei Jahren nicht mehr funktionierte, geht es heute viel stärker darum, Ideen auszuprobieren umzusetzen und wieder zu verwerfen“, erklärte Rappoport. Unternehmen wie IBM müssten sich auf diesen Trend einstellen, um ihre Kunden weiterhin mit den gewünschten Services und Innovationen versorgen zu können. "Sonst läuft man als Unternehmen mit einer knapp 100-jährigen Geschichte wie IBM schnell Gefahr, bei dieser neuen Generation von Geschäftsleuten als unbeweglicher Branchen-Dinosaurier wahrgenommen zu werden", zeigte sich der IBM-Forscher überzeugt.

Clemens Cap von der Universität Rostock beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der zunehmenden Informationsflut, die ausgelöst durch Internet und moderne Kommunikationstechnologien immer mehr Menschen schlichtweg überfordere. "Wir werden daher die Frage lösen müssen, wie der Informationsraum, der einen in bestimmten Lebenssituationen und Kontexten umgibt, gestaltet und limitiert werden muss, damit der Einzelne überhaupt einen persönlichen Nutzen daraus ziehen kann", so Cap.
Dieser sogenannte „Ambient Information Space“, der heute entscheidend vom Alleskönner Mobiltelefon geprägt ist, bietet aber auch eine Reihe von Möglichkeiten, um dem Einzelnen in gewissen Situationen tatsächlich mit relevanter Information weiterzuhelfen, ist Cap überzeugt: „Das reicht von Reiseinformationen, wenn man unterwegs ist und den Anschlusszug verpasst hat, bis hin zu Restaurant- und Dienstleistungstipps an dem Ort, an dem man sich gerade aufhält“. Selbst die Partnersuche könnte zukünftig über GPS und Bluetooth erleichtert werden, wenn dies von den jeweiligen Personen gewünscht werde, so Cap über kreative Einsatzmöglichkeiten.
Erste Versuche mit Ambient Advertising, etwa über Bluetooth-Plakate, die Konsumenten beim Vorbeigehen mit Werbeinformationen versorgen, seien von Werbetreibenden sehr gut angenommen worden, verweist Cap auf mögliche Finanzierungsmodelle. „Natürlich darf das Ganze dann nicht in ein Bluetooth-Spamming ausarten. Vielmehr muss man als Konsument bewusst entscheiden können, ob man Zusatzinformationen erhalten möchte – und diese sollten auch sinnvoll und relevant sein“, so Cap. Dazu müsste ein entsprechendes Gerät wohl über eine kontextbasierte Intentionserkennung verfügen, die durch individuelle Vorgaben, Geolocation-Parameter und Verbesserungsvorschläge des Users trainiert werden kann.

Über die Herausforderungen von IT-Managern, um zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung in Unternehmen beizusteuern, referierte Markus Schneider von BOC Information Systems. Um einen entsprechenden Mehrwert für die Organisation zu generieren ist nach Ansicht von Schneider eine integrative Perspektive unerlässlich, die alle Kernbereiche IT-Governance, IT-Servicemanagement, Enterprise Architecture Management und IT-Performance-Management umfasst. „Gerade die Bereiche IT-Governance und Performance Management spielen bei der IT-Ausrichtung eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, Mehrwert zu generieren“, so Schneider. Anhand eines Best-Practice-Beispiels der Österreichischen Post veranschaulichte Schneider, wie das flexible Cobit-Framework im Sinne einer erfolgreichen IT-Governance auf vorhandene IT-Prozesse gemappt werden kann.

Dass Open-Source-Projekte zunehmend auch im Business-Intelligence-Umfeld eine ernstzunehmende Alternative darstellen, veranschaulichte Christian Hawel vom Software Competence Center Hagenberg. Er verwies auf die fortschreitende Standardisierung der Data-Warehouse-Technik und den zunehmenden Reifegrad derartiger Open-Source-Lösungen. Durch den Wegfall von Lizenzierungskosten und die flexiblen Möglichkeiten der Quellcode-Anpassung mache Open Source den Einsatz von Business Intelligence (BI) in vielen Unternehmen überhaupt erst möglich. „BI spielt für das Ausschöpfen ungenützter Potenziale eine entscheidende Rolle, da sie eine umfassende Nutzung und Analyse unternehmensrelevanter Daten erlaubt und strategische Entscheidungsfindungen erleichtert“, schließt Hawel.

Wie die neuesten technischen, aber auch sozialen Entwicklungen hin zum Web 2.0 sich auf die Arbeitsweise und Organisation in Industrie und öffentlicher Verwaltung auswirken könnten, versuchte Anton Fricko, Manager SOA Competence Center, zu beantworten. Dass Community-Werkzeuge wie Profilseiten, Blogs, Foren, Wikis und Web-Chats auch in Großunternehmen für ein effizienteres Arbeiten genutzt werden kann, bewies Fricko mit einem Erfahrungsbericht aus der IBM. So haben Mitarbeiter intern Zugriff auf über 50 Social-Software-Anwendungen, die dem Einzelnen helfen sollen, Problemstellungen in gezielter Teamarbeit zu lösen.
Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, die durch die neuen technischen Möglichkeiten erleichtert werden kann, spielt auch im öffentlichen Sektor eine bedeutende Rolle. So hat es sich gerade die EU zum Ziel gemacht, die E-Government-Entwicklungen in den einzelnen Ländern, aber auch länderübergreifend zu fördern, wie die EU-Service-Direktive zeigt. „Was die Umsetzung von länderüberschreitenden Services für Unternehmen und Privatpersonen innerhalb der EU betrifft, ist rechtlich, aber auch praktisch noch einiges zu tun“, meint Fricko. Mittel- und langfristig werde daran allerdings kein Weg vorbeiführen. Er empfiehlt dem öffentlichen Sektor den Blickwinkel aus Bürger- bzw. Unternehmenssicht, um Verbesserungen voranzutreiben.

Barbara Scherf von der BRAIN FORCE Software GmbH, Solve Direct Solutions referierte in ihrem Vortrag über die „Bedeutung von Software as a Service (SaaS) im innovativen Serviceumfeld“ und zeigte anhand internationaler Praxisbeispiele auf, wie SaaS als Antwort der IT-Abteilungen und IT-Service-Provider auf erodierende Margen und verstärkte Qualitäts- und Kundenorientierung eingesetzt werden kann.

Den Abschluss des Zürcher Netzwerktreffens bildete eine Buchpräsentation des langjährigen IBM-Forschers Walter Hehl. Das im VdF Verlag (ETHZ) im Mai dieses Jahres erschienene Werk „Trends in der Informationstechnologie – Von der Nanotechnologie zu virtuellen Welten“ zeichnet den Weg von den physikalischen Grundlagen der IT über die Nanotechnologie hin zu sozialen Effekten wie Web 2.0 und virtueller Realität. „Es war mein Ziel, ein Buch über Informationstechnologie zu schreiben, das den gesamten Einflussbereich sieht, von der Physik über Systemtheorie zu sozialen Aspekten“, so Hehl bei der Präsentation. „Ich denke es ist eine Art modernes Bildungsbuch zur IT geworden, verständlich für den Manager wie für den technisch interessierten Intellektuellen.“

Bitte wenden Sie sich bezüglich laufender aktueller Informationen an office@future-network.at! Sie können sich kostenlos auch zu unseren Newslettern anmelden.

Wenn Sie sich als Journalist zu einem Event anmelden möchten, so bitten wir Sie um Ihre Presseakreditierung.




 


WW IT Spending Growth by Region - Post-Crisis Downside Scenario
[mehr]


Future Network hat mir seit der Gründung ein ausgezeichnetes Informations- und Kontaktumfeld geboten, dass ich als IT Professional sehr zu schaetzen gelernt habe. Tony Fricko
mehr...